Gute Claims bleiben in den Köpfen
So oder so?
Es gibt viele Wege, einen Claim in den Köpfen der Zielgruppe zu verankern. Entscheidend für die eingeschlagene Richtung ist, dass Charakter und Stil des Claims zum Unternehmen und zum Produkt passt. An dieser Weggabelung stehen nicht jedem Unternehmen alle, aber immer mehrere Wege offen:
Witzige Claims
Ein Claim lebt oft von den Pointen, die uns die Sprache selbst ermöglicht: Wortwitz ist gefragt. Ein pfiffiger Reim, der zudem dazu beiträgt, dass die Menschen den Claim gut im Gedächtnis behalten, oder eine aufmerksamkeitsstarke Doppeldeutigkeit sind ein gutes Sprungbrett für einen witzigen Claim. Aber Vorsicht: Nicht jede Marke verträgt Doppeldeutigkeiten.
Suggestive Claims
Setzt ein Claim auf Suggestion, packt er den Verbraucher bei seinen Gefühlen. Das funktioniert gut bei Produkten, mit denen emotionale Bedürfnisse befriedigt werden. Etwa das nach Kommunikation mit anderen Menschen oder das auch nach Sicherheit. Das ist die wohl persönlichste Variante des Claims.
Claims für Vorreiter
Ein technologischer Vorsprung, eine besonders dynamische Branche, ein einmaliger Service oder ein echter USP sind die besten Voraussetzungen für Claims, die in die Zukunft blicken. Das klappt bei moderner Software – aber nicht bei Kakaopulver.
Die Claims der Macher
Wer sich auf die Fahne schreibt, bestimmte Ansprüche der Verbraucher zu erfüllen und das auch kommunizieren möchte, kann diese Aussage getrost in einen Claim verpacken. Allerdings sollten diese Ansprüche dann auch erfüllt werden. Denn sonst mangelt es dem Claim über kurz oder lang an Glaubwürdigkeit. Und die ist für jeden Claim wichtig.
Sagen, was Sache ist
Sollen verschiedene Dienstleistungen unter einen Hut gebracht werden, behelfen sich manche Unternehmen mit einer Aufzählung. Das muss nicht schlecht sein, wenn die Begriffe in einer zusätzlichen Beziehung zueinander stehen, könnte jedoch leicht ein wenig langweilig wirken.
Alte Claims – neue Claims
Das Texthaus tauscht Ihren alten Claim natürlich jederzeit gegen einen neuen aus. Doch Vorsicht: Ein eingeführter Claim ist fast so wertvoll wie eine eingeführte Marke und sollte nur bei zwingender Notwendigkeit ausgetauscht werden. Hat der alte Claim jedoch seine Aufgabe nicht erfüllt oder erfüllt er sie nicht mehr, dann muss ein neuer her – keine Frage.
Hier geht’s weiter: Englische Claims?
